Bereits im August 2011 ging der CEO der Falcon Private Bank davon aus, dass „bis Ende des nächsten Jahres“ rund 10 Prozent aller Schweizer Bankstellen (10.000 Jobs) verschwunden sein werden.“ Tags darauf kündigte die UBS die Streichung von 3.500 Stellen – rund 5 Prozent der gesamten Belegschaft – an. Bereits während der Finanzkrise entließ die Schweizer Bank mehr als 10.000 Mitarbeiter entlassen. Die zog die Credit Suisse mit einem Stellenabbau von 2.000 Mitarbeitern nach und doppelte im November mit weiteren Entlassungen von 1.500 Mitarbeitern nach. Nicht nur die Großbanken, auch die Privatbank Julius Bär sprach Ende Jahr von „Stellenabbau“.
Im Januar 2012 begründete Swiss-Re-Verwaltungsrats-Präsident und Credit-Suisse-Verwaltungsratsmitglied Walter Kielholz den weiteren Personal Kahlschlag mit den Worten “Vor allem bei den Banken müssen die Kosten noch deutlich stärker gesenkt werden.”
Inzwischen geht das Stellen-Streichen bei Schweizerischen Banken unaufhörlich weiter, so auch bei der Liechtensteinische Landesbank (LLB) . Wie der „Tages-Anzeiger“ soeben meldete, plant die grösste Auslandbank in der Schweiz, die britische Grossbank HSBC Entlassungen in Genf und Zürich vor. Nach Informationen der „Tribune de Genève“ soll es sich offiziell dabei um „120 bis 140 Stellen“ handeln. Insgesamt betrifft der Kahlschlag jedoch 30.000 Stellen.
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